Verkehrsuntersuchungen

Verkehrsmodelle, Verkehrssicherheitsanalysen, Parkraumuntersuchungen

Projektbeschreibung

 Das „trans-European transport network (TEN-T)“ ist ein neu definiertes Verkehrsnetzwerk innerhalb der Europäischen Union. Die Basis wird durch das „comprehensive network“ gebildet, ein Teil davon ist das „core network“ – das Kernnetz. Das Kernnetz ist aufgeteilt in neun Korridoren den sogenannten „Core Network Corridors“ (CNC).

Die Core Network Corridors sind das neue Umsetzungswerkzeug der TEN-T Richtlinien (EU-Verordnung Nr. 1315/2013 und 1316/2013). Sie wurden eingerichtet um

  • die Umsetzung des Core-Netzwerks zu unterstützen,
  • Investitionen aufeinander abzustimmen, um das Ergebnis zu optimieren,
  • Förderung der Multimodalität und mindestens drei Mitgliedstaaten einbinden,
  • die Einbindung von Stakeholdern zu ermöglichen und
  • die Koordination mit den Verantwortlichen für ERMTS und den "Motorways of the Sea".

Die neu eingerichtete Organisation sah die Beteiligung von Stakeholdern (EC, Mitgliedstaaten, Infrastrukturbetreiber lokale und regionale Verwaltungen, Benutzer) vor. Die Umsetzung der Core Network Corridors wurde von den Mitgliedstaaten und den Stakeholdern begleitet. Dieserfolgte im sogenannten „Corridor Forum“. Die EC und die Mitgliedstaaten wurden bei ihrer Arbeit von Beratungsfirmen unterstützt. Hauptaufgaben dieser Beratungsfirmen war:

  • Erhebung des Status Quo,
  • Identifizierung von Stakeholder,
  • Datenerhebung für das TENtec-System,
  • Organisation und Begleitung der Treffen des Corridor Forum und
  • Erstellung des Arbeitplans zur Umsetzung der CNC für EC und Mitgliedstaaten.

Snizek + Partner war für folgende Bereiche verantwortlich:

  • "Country Manager" Österreich
  • Definition der österreichischen Stakeholder
  • Definition der Infrastrukturlücken am Brennerkorridor
  • Verantwortlich für Arbeitspaket 6: "Definition Ziele des Core Network Corridor"
  • Definition der Leistungsparameter für den Core Network Corridor

Bildmaterial

Verlauf ScanMed Corridor

Projektdetails

Auftraggeber: European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport
Partner: KombiConsult, Gruppo CLAS S.p.A., HaCon, Prognos AG, Ramboll Management Consulting, UNICONSULT
Projektleitung: DI Gunter Stocker
Projektbearbeitung: DI Markus Pichler, MAS
Projektlaufzeit: September 2013 - Dezember 2014

Weiterführende Informationen

Projektbeschreibung

Entlang der Westbahntrasse im Zentrumsbereich von Amstetten werden einige Grundstücke der ÖBB frei und stehen zur Umnutzung zur Verfügung. Die Größe der fünf Einzelflächen liegt zwischen 6.000 und 60.000 m2. Vor allem die Wirkung der Fläche direkt südlich des Bahnhofsbereichs mit einer Größe von rd. 60.000 m2  soll eingehend untersucht werden.

Für das Widmungsverfahren ist eine Verkehrsuntersuchung durchzuführen.

Im Rahmen eines EUROPAN-Projekts wurden von RTBL Architects Bebauungstudien erarbeitet, die die Grundlage für die vorliegende Verkehrsuntersuchung bilden.

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Planungsgebiet

Projektdetails

Auftraggeber: Stadtgemeinde Amstetten
Partner:  
Projektleitung: DI Gunter Stocker
Projektbearbeitung: DI Birgit Grosse, Dragan Jekic
Projektlaufzeit: März 2014 - Oktober 2014

Weiterführende Informationen

Projektbeschreibung

 Der unbegleitete kombinierte Güterverkehr (UKV) in Österreich und international verzeichneten in den letzten Jahren hohe Steigerungsraten. Essentieller Bestandteil der Transportkette im UKV sind die Umschlagsterminals. Das Vorhandensein und Funktionieren dieser Anlagen gewährleistet die Erreichbarkeit und Anbindung an internationale Handelsströme und Märkte unter Verwendung des kombinierten Verkehrs. Österreich verfügt über eine Reihe von Terminals, von denen fünf bis zum 1. Juli 2013 von den ÖBB Rail Cargo Austria (RCA) betrieben wurden. Seit 1. Juli werden diese Terminals von der ÖBB Infrastruktur AG bzw. der Terminal Service Austria GmbH (TSA) betrieben. Die anderen Terminals werden von privaten Unternehmen betrieben.

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine UKV-Prognose unter Betrachtung der Entwicklungen der großen europäischen Überseehäfen und deren Hinterlandverkehre erarbeitet um langfristig das Angebot an Terminalanlagen für den UKV-Umschlag in Österreich sicherzustellen. Weiters wurden die vorhandenen Anlagen sowie eventuelle Neu- und Ausbaupläne berücksichtiget und auf die zukünftige Nachfrage abgestimmt

Um das Konzept auch netzseitig zu analysieren, wurden Vor- und Nachlauf auf der Schiene und der Straße dargestellt und Engstellen aufgezeigt sowie Lösungsvorschläge unterbreitet

 

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